Scheiss auf den richtigen Zeitpunkt

Scheiss auf den richtigen Zeitpunkt

Die neueste SINNREICH Magazin Ausgabe ist gerade wieder am Kiosk erschienen. Aber fragst Du Dich manchmal, wer die Person hinter diesem Format wirklich ist? Und weisst Du, wem sie diesen Erfolg in Wahrheit zu verdanken hat? Du wirst erstaunt sein! Also lass mich dort beginnen, wo alles seinen Lauf nahm.

Als junges Mädchen sah ich mir zu Hause immer den NetGeo Kanal an. Eines Tages - gerade während der Migration in Ostafrika - zappte ich das Blutbad weg, was sich, zwischen einer Löwin und ihrer Beute, auf dem Bildschirm abspielte und landete "rein zufällig" auf einem Sender, auf dem gerade die besten Luxusunterkünfte der Welt vorgestellt wurden. Was für ein Kontrastprogramm...

Und da war es plötzlich, das Paradies, was für meine Begriffe genau dem Ort entsprach, den ich mir damals unter "Garten Eden" vorgestellt hatte. Es war zwar nur ein kurzer Moment den ich davon einfing bevor die nächste Unterkunft vorgestellt wurde, aber dennoch kann ich mich heute noch an die überwältigende Schönheit der Landschaft erinnern, die dem Spektakel meines daraufhin täglichen Gedankenausflugs innewohnte.

Grün.. überall sattes grün. Ambitiöse Hängebrücken, die ein ganzes Areal miteinander verbanden und fröhliche Menschen, die mich mit ihrem Lächeln über die Tragweite einer unsichtbaren Welle, durch einen Bildschirm hindurch verzauberten.

Und so begann ich einen Bezug zu diesem Ort aufzubauen, von dem ich nicht einmal wusste, wo er sich befand und dessen Namen ich nicht kannte. Aber das sollte genügen. Fast ein Jahrzehnt, viele Monate der Trauer und eine schicksalhafte Begegnung mit einer Medizinfrau der Apachen - die mir den "Ruf der Löwin" prophezeite - später, brach ich zu meiner ersten Flucht nach Afrika auf. Der Ruf der Löwin? Den hab ich damals auch nicht begriffen. Flucht? Flucht, weil Afrika zu Beginn meines Abenteuers als Auffangbecken für mein gebrochenes Herz und meine Trauer diente. (Dazu mehr im Wahrheitsserum.)

Man schrieb das Jahr 2004 und ich wollte weit, weit weg von meinem in Trümmern liegenden Alltag, allem voran dem schmerzhaften Verlust meiner besten Freundin, über deren Tod ich jahrelang nicht hinweggekommen bin, dicht gefolgt von der Traurigkeit die meinen Geist lähmte, als mich mein damaliger Partner am Weihnachtstag mit einer Scheinschwangerschaft sitzen liess und getränkt in Wut, die mich erstickte, weil ich in eine Situation geriet, die mich an der Menschlichkeit zweifeln liess. Ich war deshalb zutiefst verletzt und grausam zu mir und anderen.

Aber die letzten verbissenen Wintertage dieses Jahres liessen mich begreifen, dass es an der Zeit war den Dornbusch zu entfernen, der sich an die Sohlen meines Geistes klammerte. Es war an der Zeit in meine Wunden zu stechen und das Gift auslaufen zu lassen, damit sich eine neue Haut darunter bilden konnte um neues Leben an den verwundeten Stellen meiner Geschichte zu erschaffen.

So stand ein Ashram in Indien auf meiner "Bucketlist" zwar ganz oben, aber weil mir - und auf diese Eskapade komme ich irgendwann noch zurück - das Visum für dieses Abenteuer entzogen wurde, hiess meine Alternative ganz unerwartet... Kapstadt.

So setze ich Anfang Zwanzig das erste Mal meinen Fuss auf Afrikanischen Boden. Und dieser Schritt sollte über die Zeitdauer eines ganzen Jahrzehnts hinweg alles verändern; sowohl in mir als auch um mich herum! Ich wurde zwar auf bosnischem Boden in die Welt gesetzt, aber erst in Afrika wurde meine Seele in die Weiten dieses Universums getragen, wo sie in Berührung mit der Unendlichkeit kam! Es war sowas wie "Liebe auf den ersten Tritt", wie ein Funke, der sich während meines ersten Busch-Lagerfeuers in mein Herz brannte und wie ein Lichtblick, den ich sah, als ich auf dem Rücken des Lions Head in Kapstadt, das erste Mal einen richtigen Horizont erblickte. Eine alte, neue Realität erschloss sich mir da unten am Kap und ich begann wieder in der Traumkiste meiner Kindheit herumzuwühlen und ward wieder mutig genug daran zu glauben, dass ich die Welt verändern kann.

Aus einigen Wochen wurden mehrere Monate, und aus mehreren Monaten eine Liebe, die sich weit über die Grösse meines Herzens ergossen hat. Irgendwo dazwischen musste ich zwecks Einbürgerung jedoch frühzeitig wieder in die Schweiz zurückkehren und so suchte ich bereits von Kapstadt aus, nach einer Möglichkeit weiterhin in Verbindung mit Afrika zu stehen. Ich bewarb mich also - obwohl bereits zum zweiten Mal mit einem "Sie sind überqualifiziert für diese Stelle", abgewimmelt - erneut beim selben Reiseveranstalter für das Südliche Afrika. Dank meiner Hartnäckigkeit nahm mich der damalige Geschäftsführer nach meinem dritten und finalen Appell: "Was einem vor die Füsse fällt, soll man auflesen", schliesslich als "Quereinsteigerin" in das Verkaufsteam auf.

Ich war aber eine Niete darin, Reisen zu verkaufen, die mein wahres Afrika vertuschten. Eine Niete, die sich jedoch glücklich zu schätzen wusste, dass dieser Chef ihr grosses Organisationstalent und ihre Begabung für all die kreativen Arbeiten erkannte, die sie im Hintergrund ungefragt verrichtete. So wechselte ich nach wenigen Monaten in die Marketing-Abteilung des Konzerns und durfte einige Wochen später auf meiner allerersten Studienreise endlich wieder meinem geliebten Südafrika entgegenfliegen.

Was dann geschah...

Wir fuhren also zu Zweit auf Studienreise, was Touristiker eben tun, wenn sie Unterkünfte die sie verkaufen, in der jeweiligen Destination unter die Lupe nehmen sollen. Eine Inspektion vor Ort sozusagen. Für gewöhnlich - und je nach Distanz von A nach B - fallen in gut befahrbaren Orten bis zu 15 Hotels, B&B's, Attraktionen ect. pro Tag an.

Da war ich also.

Meine erste Hetzjagd auf all die gutbürgerlichen bis Luxus-Unterkünfte begann und ich war bereits nach wenigen Tagen müde vom frühmorgendlichen Weckruf, der lediglich signalisierte, dass ich das Tagesende erst gegen Mitternacht wieder loben würde. Denn wir fuhren mit einem 4x4 Camper mitten im Südafrikanischen Winter umher um Nachts auf leergeräumten Campingplätzen und in eiserner Kälte im Dachzelt des Campers zu übernachten. Aber auch dieser Teil der Reise verstrich und es neigte sich einem gemütlichen Ende zu. Wir durften zur Krönung nämlich all die privaten Lodges in Abgeschiedenheit besuchen, was, vor allem wegen der Distanz von Ort zu Ort, teilweise nur 2 Lodge-Besuche pro Tag zuliess. Wir bretterten also mit 80 km/h über die unebenen Sandstrassen der privaten Tierreservate am Rande des Krügerparks, um anschliessen so viel Zeit wie nur möglich für den Aufenthalt in den Luxus-Lodges zu gewinnen.

Die Tage waren gezählt und es stand noch eine letzte Station an, bevor ich meinen verlängerten Urlaub in meinem geliebten Kapstadt antreten würde. Für gewöhnlich sitze ich immer selbst am Lenkrad, weil ich als Beifahrerin dazu neige zu erbrechen. Aber an diesem Tag war alles anders und was ich dann tat, war äusserst ungewöhnlich für meine Verhältnisse. Ich nahm zum ersten Mal auf dieser Studienreise die Kurzbeschreibung der Unterkunft in die Hand, die wir beabsichtigten zu "untersuchen", und wollte mich vorabinformieren, was mich dort erwartete. Mir stach sofort die Bedeutung des Namens dieser Lodge ins Auge.

“Place of little fear”

Was übersetzt soviel bedeutet wie der "Ort geringer Angst". Und in diesem Augenblick lief mir ein Schauder über den Rücken. Aber ein angenehm seichter, warmer Schauder, der den Weg über die Spitze meiner Wirbelsäule bis in die Sohlen meiner Balerinas hinunter fand. Was übrigens einer der Gründe dafür ist, weshalb man mich heute noch "Bush Ballerina" nennt. Es war ein Schauder, der mir ein extatisches Gefühl vermittelte, ähnlich wie das Gefühl was man empfindet, bevor man sich auf die Reise mit der Achterbahn wagt. Ein Gefühl was übersetzt soviel heisst, wie: "Hier beginnt Deine Fahrt. Schnall Dich an".

Aber zurück zur Namensgebung. Die Bezeichnung "Ort geringer Angst" ist auf das Gefühl des einheimischen Stamms, einen Ort der Sicherheit gefunden zu haben, zurückzuführen. Denn der Fels, der sich auf diesem privaten Wildreservat befindet, galt für den einheimischen Stamm der Shangaan als sicherer Aussichtspunkt im wilden Busch. Ich verstand genau, was damit gemeint war.

Wir fuhren also zum Pick-up Point der Lodge. Eine Cesna flog gerade einige Gäste aus und ich blickte der Spur im Himmel nach nur um mich daran zu erinnern, dass ich immer noch hier unten stand. Ein Ranger nahm uns dann in Empfang und führte uns auf das erste Plateau, von wo aus wir den Busch überblickten. Und ich fühlte wie mein ganzes Wesen im Sog dieser "Sicherheit" mit dem "Ort geringer Angst" verschmolz. Dann betrat ich die letzte Lodge:
 

Grün... überall sattes grün. Ambitiöse Hängebrücken, die ein ganzes Areal miteinander verbinden und fröhliche Menschen,
die mich mit ihrem Lächeln über die Tragweite eines kurzen Spaziergangs durch ihr Paradies verzaubern.

 

Tausend Gedanken quollen aus meinem Kopf und unzählige Gefühlsströme wanderten über meine Hautoberfläche um ganz tief in jeder Zelle meines Körpers Einzug zu halten. Dort wo sie auf die Strukturen meiner Glaubenssätze donnerten um Zeiten des Umbruchs und des Wachstums anzukündigen. Hier wurde ich wiedergeboren. Hier wurde ich in eine neue Welt der Möglichkeiten hineingeboren. Hier verstand ich zum allerersten Mal, dass ich alles haben und sein kann, wonach sich mein Herz sehnt.

Denn ich war da.
Ich habe ihn gefunden
oder er hat mich gefunden...

Der Ruf der Löwin.


Die Schamanin hatte recht.

Meine Schamanin war Medizinfrau der Apachen und sie hiess Kachinas Kutenai. Eines ihrer letzten Worte, bevor sie 2010 hinübertrat, waren:

 

"Throughout all life, choices must be thoughtfully made.
To go, to stay, to speak to pray,
to step back observe oneself
and to know that one strong move
establishes who we are as human beings,
reliably are!"


Wer hätte gedacht, dass sich ein einziger Augenblick, den ich auf dem Bildschirm einfing, sich, in der Woge meiner Verliebtheit, eines Tages in meiner Realität zu erkennen geben würde? Wer hätte gedacht, dass mich all meine Entscheidungen jeweils einen Schritt näher zu genau dem Ort brachten, von dem ich jahrelang geträumt hatte?

Schritte, die den Menschen ausmachen, der ich heute bin.

 

Ich erzähle Dir diese Geschichte, weil sie der Beginn meiner Reise war. Weil sie die Saat über mein heutiges Wirken gesät hat. Weil sie die Liebe ist, die mich im Sturm meines Lebens über Wasser hällt. Weil der ihr zu Grunde liegende Glaube an meine "Traume" mich erschaffen lässt, wofür mich andere ausgelacht haben. Weil sie der Beweis dafür ist, dass egal wofür Dein Herz auch brennen mag, sich dieses "Etwas" früher oder später in Deiner Realität manifestieren wird. Es muss nur brennen und zwar lichterloh ;)

Ich erzähle Dir diese Geschichte auch, weil Du womöglich erst dann den Inhalt all der SINNREICH-Ausgaben genau so erfassen wirst, wie ich ihn gemeint habe. Ich suche nichts aus, was keinen Bezug zu einem vorhergehenden Artikel hat oder keine Brücke zum nächsten schlägt. Alles ist miteinander verbunden und selbst wenn zunächt nichts davon eine Gemeinsamkeit zu haben "scheint", Du sie spätestens am Ende der Lektüre jeweils "erkennen" wirst.

Aber was Dich jetzt wohl interessiert, ist, wie es danach für mich weiterging? Zwischen Damals und Heute kleben noch einige Trümmerberge und viele einschneidende Erlebnisse auf den Seiten meiner Lebensgeschichte. Ich werde Dir eines Tages noch mehr darüber erzählen, wenn Du magst. Genaugenommen ist alles was ich in dieser Nachtlektüre geschrieben habe, Teil meines Buchprojekts "Alchemya's Secret" und das wirst auch Du in den Händen halten, sofern Du es wagst Deine ausgetretenen Pfade zu verlassen um neues Ufer zu gewinnen.

Aber wie wär's zunächst mit einer Portion "radikaler Ehrlichkeit"? Denn die Essenz dieser Nachricht hat nur einen Zweck für mich: Dir zu beweisen, dass Du alles erreichen kannst, wofür Du brennst! Und zwar unabhängig davon wo Du gerade stehst und welche Mittel Dir gerade zur Verfügung stehen oder eben auch nicht. Na dann...

her mit der radikalen ehrlichkeit!

Ich kann beispielsweise nicht mal sonderlich gut schreiben; zumindest nicht auf Deutsch. Hört sich bekloppt an? Viele meiner Artikel stammen aus meinem englischen Repertoire und ich lasse sie dann ins Deutsche übersetzen. Ich habe die letzten 15 Jahre nämlich damit verbracht einen überaus erfolgreichen Blog in Englischer Sprache zu führen und benutzte dafür ein Pseudonym, um wildfremden Menschen Einblicke in meinen Fall und meinen Aufstieg zu gewähren.

Ich bin weder eine Verlagsfachfrau noch habe ich Journalismus studiert. Trotzdem habe ich vor drei Jahren ein Magazin ins Leben gerufen, was sich bis ins Heute getragen hat. Ich layoute jede einzelne Seite selbst, obwohl ich noch nie eine grafische Ausbildung besucht habe. Meine Stärke liegt aber darin, dass ich ein wirklich gutes Auge für Ästhetik und bedeutsame Inhalte habe. Für alles Andere sind wunderbare Autoren an Bord, die ihr Handwerk beherrschen und im Stande sind, das niederzuschreiben, was weit über mein eigenes Talent reicht.

Ich kenne ausserdem das Gesetz der Anziehung, die Bedeutung der Resonanz und des "richtigen" Wünschens. Und das ist kein Hokuspokus, der sich hinter einem Siegel für "Auserwählte" versteckt hält. Es sind einfache Mechanismen, betrieben mit der universellen Kraft und weltlichen Logik.

In Wahrheit bin ich also eine Repräsentatin für all die Regelbrecher mit Herz da draussen, die verrückt genug sind zu glauben, dass sie diese Welt verändern können! Ich tu es einfach! Und Du kannst es auch. Denn alles was ich tat, ist meiner inneren Stimme mehr vertrauen zu schenken, als den Kritikern um mich herum.

Ich wünsche Dir, dass Du mindestens soviel Glauben für Deinen eigenen Traum aufbringst, wie ich es tat, als ich meinem eigenen Ruf gefolgt bin. Selbst wenn keine der äusseren Umstände darauf hingedeutet haben, dass ich es jemals bis hierhin hätte schaffen können. Vielleicht inspirieren Dich meine Faustregeln zur Öffnung Deiner eigenen alten Traumkiste:
 

Verfolge Deine Ziele mit dem Herzen einer Löwin!

Ein Löwe wird nicht um seinen Schlaf gebracht, wegen der Meinung von Schafen.


Scheiss auf den richtigen Zeitpunkt!

Und fang an, bevor Du bereit bist!

 

Wem ich meinen Erfolg zu verdanken habe?

Sir Richard Branson ;) Ihm gehört nämlich die Ulusaba, der "Ort geringer Angst". Vieles was er mir beigebracht hat, reiche ich Dir in meinen Artikeln im SINNREICH Magazin weiter. Richard hat als Stundent ebenfalls ein Magazin ins Leben gerufen, bevor er seine Fluggesellschaft Virgin gegründet hat. Mein Weg begann ähnlich. Vom SINNREICH über Alchemya's Secret bis hin zur Bliss Air, selbst wenn Letzeres kein richtiges Flugzeug ist, sondern Teil unseres Konzeptes am Bliss Yourself Symposium. Wenn Du meine ganze Erfolgsgeschichte hören und selbst für Dich anwenden möchtest, dann lass Dich auf eine aussergewöhnliche Reise während 3 transformativen Tagen in Zürich ein. Die besten Experten der letzten SINNREICH Ausgaben kommen dafür zusammen um Dir den Weg zur Besten Version Deiner Selbt zu ebnen, dem Weg zu Deinem sicheren Geschäftserfolg. Ganz im Sinne dieses Symposiums sei Dir deshalb geraten: Go Bliss Yourself!

Du hast also den Mut, Dich auf das einzulassen, was Deine Herzensreise mit Dir machen wird? Wusst ich's doch ;) Lass Dich in unbekannte Gewässer tragen und sichere Dir Dein Ticket als Passagier der Bliss Air.

www.blissyourself.ch

ist Herausgeberin des SINNREICH Magazins und stellt Erfolgsrezepte für Beruf und Privatleben vor; ein Gebräu aus uraltem Wissen gepaart mit den Erkenntnissen aus der modernen Wissenschaft. Mit Alchemya's Secret organisiert sie Business Retreats für Digitale Nomaden und bereist die ganze Welt. Zwei Mal im Jahr veranstaltet sie das Bliss Yourself Symposium in Zürich für Coaches, Therapeuten und Unternehmer mit Spirit, die sich nach dem grossen Durchbruch sehnen.